Vienna

Anfang des Monats war ich in der wunderschönen Stadt Wien. Und ich muss sagen, diese Stadt macht meiner bisherigen Lieblingsstadt Rom fast schon Konkurrenz.

Wie schön muss es sein, in dieser alten und doch so lebensfrohen Stadt zu wohnen, zu studieren, zu leben.

Die alte Universität hat mich unglaublich fasziniert, die Bibliothek könnte glatt als Kulisse eines Harry Potter Films dienen. Und der Innenhof mit seinen Säulengängen, die gesäumt werden von Büsten vieler Nobelpreisträger, wirken auf den Betrachter einfach imposant.

Besonders gut gefallen hat mir auch der Naschmarkt an der Kettenbrückengasse. Hier trifft man auf das bunt gemischte Wiener Volk. Als ich dort ankam, spielte das Wetter gerade verrückt und wir standen erstmal eine ganze Weile unter der schützenden Plane eines Sonnenbrillenstands. Während es wie aus Eimern schüttete, konnte ich dort zwei wirklich coole Sonnenbrillen à la Ray Ban erstehen, für nur 15€. Ich liiiebe solche Schnäppchen.

Doch wenn man auf dem Naschmarkt ist, muss man natürlich auch unbedingt etwas naschen und das habe ich selbstverständlich auch getan – bis ich Bauchweh hatte.

Am allerschönsten ist die Farbenvielfalt: Es reihen sich zahlreiche Stände aneinander mit hunderten verschieden Früchten, getrocknet und frisch, Gemüse bis zum Abwinken, Käse und Oliven, Hummus und Antipasti, Olivenbrote, Fladenbrote und und und. Meine persönlichen absoluten Hits, waren die „Steinschokolade“, kleine unförmige Schokoladenstücke, umhüllt von einer bunten, knusprigen Schale, wie beispielsweise Smarties, nur eben anders und die getrockneten Sauerkirschen…. Eigentlich kein Wunder, dass ich Bauchweh hatte. Aber wie gesagt: Auf dem Naschmarkt, ist Naschen ein absolutes Muss.

Und wer dann genug genascht hat, dem empfehle ich, sich bei Neni, einem Lokal auf dem Naschmarkt, draußen hinzusetzen, mitten im Getümmel und trotzdem nur Zuschauer, und dort einen „Aperol Spritzer“ zu trinken…

Ganz toll und zu empfehlen, ist außerdem das Weltcafé auf der Schwarzspanier Straße 15. Am Wochenende kann man dort für nur 13,70€ frühstücken (all you can eat) und der Clou ist: Alle Produkte, die dort konsumiert werden, sind Fair Trade-Produkte. Und die Auswahl ist unglaublich und alles ist sooo lecker

Und wenn man schonmal in Wien ist, muss man natürlich bei seinem Gang über den Stephansplatz und vorbei an der – meiner Meinung nach noch viel imposanteren Peterskirche – zu Demel, der K.u.K. Hofzuckerbäckerei. Die streitet zwar immernoch mit dem Hause Sacher, wer denn nun der Erfinder, der Sachertorte ist, aber ich finde Demel einfach klasse. Leeeckere Torten und wunderschöne Schaufensterauslagen…

Und wer abends dann immer noch nicht genug hat von Wien, der sollte dem Leopold, im Museumsquartier, noch einen Besuch abstatten. Hier kann man bei coolen DJ-Sets gemütlich an den kleinen Tischen etwas trinken und essen, sofern man das Glück hat, einen Tisch zu ergattern und später am Abend wird dann im Untergeschoss der Club-Bereich eröffnet.

Hab ich noch was vergessen zu erwähnen – ja, bestimmt einige tolle Sachen…und vorallendingen, mein Lieblingsbild: Die Fiaker-Haltestelle an der Hofburg =)

Mein Fazit: Fahrt nach Wien – unbedingt!